Fischkunde - Der Flussbarsch


Der Flussbarsch ist in fast ganz Europa weit verbreitet und häufig. Sein Rumpf ist ziemlich hoch, die Höhe der Rückenwölbung schwankt allerdings stark mit den wechselnden Lebensbedingungen. Flussbarsche kommen an den verschiedensten Standorten in fliessenden und stehenden Gewässern vor, und zwar in stilleren Tümpeln ebenso wie in den Oberläufen von Bächen und Flüssen oder in Teichen und Stauseen. Sie bevorzugen Stellen mit üppiger Vegetation, mit versunkenen Bäumen und Unterwasserwurzeln, denn ihre gestreifte Färbung passt sich an solche Licht und Schattenbedingungen an. Der Angler kann ihn entweder an einer sensiblen Feststellpose an den vermuteten Standplatz werfen oder ihn mit der Strömung dorthin treiben lassen. Am häufigsten finden sich Barsche direkt über dem Grund, weshalb der Köder auch an einem Grundblei angeboten werden kann. Als Bissanzeiger dient eine sensible Spitze. Beim Biss auf den Wurm sollte der Anhieb mit vielleicht einer Sekunde Verzögerung kommen, damit der Barsch wirklich den Haken im Maul hat.

Barsche leben und rauben im Schwärm, als Nahrung dienen ihnen Würmer, kleine Fische oder Fischbrut. Nur alte, kapitale Einzelgänger leben für sich. In stehenden Gewässern bevorzugt der Barsch die flachen Uferzonen und Krautkanten. Auch an Bootsanlegern oder Stegen sind immer Barsche zu finden.

Steckbrief

Kennzeichen: Stachelstrahlen an der vorderen der beiden Rückenflossen, Bauch-, After- und Schwanzflosse meist rot gefärbt, schwarze Querstreifen auf den grünlichen Flanken, Kammschuppen.
Gewicht / Länge: Maximal etwa 3,5 kg / 55 cm
Gewässer: Seen und Teiche sowie langsam strömende Flüsse
Laichzeit: April - Juni
Beste Fangsaison: Juni - November
Montage: Feststell- oder Laufpose, Laufblei, Spinnfischen, Fliege
Wassertiefe: Mittelwasser bis Oberfläche
Köder: Würmer, Köderfische, kleine Spinner, Twister und Wobbler, Fliegen

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