Fischkunde - Die Karpfenfamilie


Aufgrund der manchmal imposanten Größe, der Kampfkraft und des wohl schmeckenden Fleisches zählt der Karpfen zu den beliebtesten Angelfischen. Sieht der Angler die Fische oder Hinweise wie wackelnde Schilfhalme oder Blasenspuren, die beim Hindurchschwimmen oder Gründeln entstehen, sollte das Haken eines Fisches nicht zu schwer fallen. Wir beschreiben hier nur die 2 am häufigsten in unseren gewässern vokommenden Arten.

Der Schuppenkarpfen ist ein Schwarmfisch. Er bevorzugt die Ufernähe und hält sich dort an Wurzeln und Überhängen auf. Ihr Lebensraum sind warme, stehende, flache oder langsam fließende Gewässer mit reichem Pflanzenbewuchs. Schuppenkarpfen wühlen am Grund nach Nahrung. Exemplare, die eine Größe von 50 Zentimetern oder mehr vorweisen sind unter den Schuppenkarpfen keineswegs selten. Dem Schuppenkarpfen ist es sogar möglich, noch größer zu werden, wenn er in seinem Lebensraum gute Lebensbedingungen vorfindet.

Der Spiegelkarpfen fällt zunächst durch seine äußere Erscheinung auf. Die großen Augen dieser Fische fallen noch am wenigstens auf. Die Spiegelkarpfen verfügen über einen hohen Rücken. Die Größe der Spiegelkarpfen ist sehr unterschiedlich. Durchschnittlich große Spiegelkarpfen können eine Größe von bis zu 50 Zentimetern erreichen. Allerdings ist es dieser Fischart möglich, wesentlich größere Exemplare hervorzubringen, welche ein entsprechendes Gewicht vorweisen.

Schlanke Schwimmer sind gefragt, da vorsichtige Karpfen bei dicken Korkproppen Ver­dacht schöpfen. Beim Grundangeln kann der Angler zwischen einer Gleit- oder Fluchtmontage wählen. Bei jeder Methode sollte die Rolle beim Biss problemlos Schnur freigeben – sonst liegt die Rute im Wasser. Stehen die Fische bei warmem Wetter dicht unter der Oberfläche oder suchen nahe dem Ufer nach Futter, kann der Angler sie auf Sicht unter anderem mit Schwimmbrot oder einer um den Haken gedrückten, langsam sinkenden Brotflocke überlisten.

Steckbrief

Kennzeichen: Unterständiges Maul, Hochrückig, große Schuppen
Gewicht / Länge: Maximal etwa 35 kg / 100 cm
Gewässer: Wärmere Seen und Teiche sowie langsam strömende Flüsse
Laichzeit: Mai - Juli
Beste Fangsaison: Mai - Oktober
Montage: Feststell- oder Laufpose, Laufblei oder Fluchtmontage
Wassertiefe: Grund, gelegentlich Oberfläche
Köder: Mais, Würmer, Teig, Frolic, Boilies

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