Fischkunde - Die Rotfeder


Die Rotfeder ist ein Schwarmfisch. Sie holt sich ihre Nahrung gern von der Oberfläche. Insekten werden ihr so zur Beute. Im Winter zieht sich die Rotfeder ins tiefere Wasser zurück. Die Rotfeder ist fast so weit verbreitet wie das Rotauge. Sie lebt in Flüssen und Seen, meidet aber ebenfalls schnell fließende Gewässer. In Flüssen findet man die Rotfeder vorwiegend in der Barben- und Bleiregion. Gedrungener, seitlich abgeflachter Körper, vor allem im Alter erheblich hochrückiger als das Rotauge. Im Gegensatz zum Rotauge sind die Schuppen zwischen Bauch- und Afterflosse nicht gerundet, sondern bilden eine scharfe Kante. Die Flossen sind rot, gegenüber dem Rotauge jedoch noch leuchtender und kräftiger.

Schon das oberständige Maul der Rotfeder weist sie als oberflächenorientierte Art aus, die sich unter anderem von ins Wasser gefallenen oder schlüpfenden Insekten ernährt. Deshalb kommt für den Fang von Rotfedern neben einer leichten, oft nur auf 40 Zentimeter Tiefe eingestellten Posenmontage auch die Fliegenrute samt kleinen Trockenfliegen in Frage. Besonders scheue Fische lassen sich auch mit einem einfach am Schwanzende eingestochenen Mistwurm überlisten, der eventuell mit ein paar winzigen Bleischroten beschwert über ein Seerosenblatt geworfen wird.

Steckbrief

Kennzeichen: Oberständiges Maul, meist intensiv rote Flossen
Gewicht / Länge: Maximal etwa: 2,5 kg / 50 cm
Gewässer: Wärmere Flüsse, Seen und Teiche
Laichzeit: April - Mai
Beste Fangsaison: Mai - Oktober
Montage: Feststellpose, Fliege (Schwimmschnur)
Wassertiefe: Oberfläche bis Mittelwasser
Köder: Maden, kleine Würmer und Brotkrusten

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